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Absturzsicherungen - Simplified Safety

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14/10/2009

Was sind Absturzsicherungen?

Unter Absturzsicherung versteht man Praktiken und Vorrichtungen, die dazu dienen, einen Absturz beim Aufenthalt oder bei der Arbeit in Bereichen zu vermeiden, in denen ein Absturz auf Grund der möglichen Sturzhöhe zu Verletzungen führen kann.

Die Absturzsicherung wird dabei in verschiedenen Lebensbereichen durch unterschiedliche Maßnahmen erreicht:

  • Im Bauwesen wird unter Absturzsicherung ein Bauteil verstanden, das dem Benutzer die gefahrlose Bewegung auf nicht zu ebener Erde liegenden Flächen ermöglicht, wie eine Brüstung oder ein Geländer.
  • Im Bereich der Arbeitssicherheit werden vorübergehende Maßnahmen zur Absturzsicherung wie Gerüste, provisorische Geländer, Fangnetze, Seilsicherungen oder Abdeckungen eingesetzt. Auf Flachdächern müssen hierfür fixe Anschlagpunkte für Kontrolle und Unterhalt eingeplant werden.
  • Bei der Klettersicherung erfolgt die Absturzsicherung im Allgemeinen durch ein Seil , dass mit Expresssets in Zwischensicherungen eingehängt wird und einen Sicherungspartner , der dafür verantwortlich ist, den Sturz des Kletterers mit Hilfe einesSicherungsgerätes abzufangen. Befindet sich der Sicherungspartner selbst ebenfalls in absturzgefährdetem Gelände, so ist er an einem Standplatz fixiert.

Während die Absturzsicherung im Bauwesen fest an der Gefahrenstelle angebracht ist, um beliebige Personen vor einem Absturz an diesem Ort zu bewahren, werden die Absturzsicherungen beim Klettern und bei der Feuerwehr vom Benutzer mitgeführt und sollen ihn an jeder beliebigen möglichen Absturzstelle schützen.

Verfasst am 14/10/2009 um 07:29 PM
AbsturzsicherungenPersönliche Schutzausrüstung (PSA)Permalink

12/10/2009

Aufbau eines mobilen Anschlagpunktes (Weightanka)

Dieses Video zeigt (mit 3facher Geschwindigkeit) den einfachen und schnellen Aufbau eines mobilen Anschlagpunktes (Weightanka).

Weitere Informationen zu diesem Produkt finden Sie hier.

Verfasst am 12/10/2009 um 02:43 PM
AbsturzsicherungenVideoPermalink

08/10/2009

Absturzgefahr trotz Schutzausrüstung

DEKRA: Bei unsachgemäßer Anwendung kann Schutzausrüstung versagen

Stuttgart – Persönliche Schutzausrüstungen (PSA) gegen Absturz sollen bei Arbeiten auf Bauwerken oder Gerüsten Abstürze verhindern. DEKRA warnt jedoch vor einem unsachgemäßen Gebrauch der PSA. Dieser kann dazu führen, dass die Ausrüstung versagt. Derzeit beraten Experten über Vorschriften, um diese Gefahr zu verringern; eine Aufnahme in die Sicherheitsnormen wird erwartet.

Die Richtlinie 89/686/EWG (PSA-Richtlinie) soll die Sicherheit der PSA gegen Absturz garantieren und dient als Grundlage für die EG-Baumusterprüfung. In den Normen wird davon ausgegangen, dass die Ausrüstung vertikal eingesetzt wird. Das bedeutet, dass die Produkte oberhalb des Benutzers aufgehängt werden, beispielsweise Höhensicherungsgeräte oder mitlaufende Auffanggeräte einschließlich beweglicher Führung

„In der Praxis werden PSA allerdings häufig auf der gleichen Höhe mit dem Benutzer befestigt und dadurch horizontal eingesetzt“, erläutert Hardi Lobert, Leiter des Prüflaboratoriums für Bauteilsicherheit - Seilprüfstelle - bei DEKRA EXAM. Stürzt der Benutzer in das Absturzschutzsystem, wird die Ausrüstung viel stärker beansprucht, als es in der Baumusterprüfung simuliert wurde. Die freie Fallstrecke ist größer, darüber hinaus werden die Verbindungsmittel, wie Seile oder Gurtbänder, an der Absturzkante sehr stark belastet. Dadurch besteht die Gefahr, dass die Ausrüstung vollständig versagt.

„PSA dürfen nur dann horizontal eingesetzt werden, wenn sie in der Baumusterprüfung unter diesen Bedingungen geprüft wurden und das auch in der Gebrauchsanleitung erläutert ist“, betont Lobert. Das Prüfunternehmen DEKRA erstellt für PSA gegen Absturz EG-Baumusterprüfungen, Zertifizierungen und Fertigungsüberwachungen nach 89/686/EWG. Die DEKRA Experten prüfen PSA gegen Absturz dabei auch für die horizontale Anwendung auf sichere Funktion und ausreichende Festigkeit.


Quelle: DEKRA e.V., Presse & Information, Handwerkstraße 15, D-70565 Stuttgart
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