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Arbeitssicherheit Blog

07/08/2017

Solar- oder Photovoltaikanlagen – Sicherheitskonzept berücksichtigt?

In den meisten Fällen wird eine geeignete Dachfläche beim Einsatz von Solar- oder Photovoltaikanlagen vollständig mit Sonnenkollektoren verbaut. Dies hat natürlich den Vorteil, dass möglichst viel Strom umgewandelt werden kann, aber in vielen Fällen wird ein vorgeschriebenes Sicherheitskonzept für z.B. Wartung, Instandsetzung und andere wiederkehrende Arbeiten vernachlässigt.

Es ist oftmals nicht bekannt, dass der Gebäudebetreiber und -eigentümer sich um ein solches Sicherheitskonzept kümmern müssen und dies bei jedem Eingriff in den jeweiligen Arbeitsbereich anzupassen haben. Da eine Solar oder Photovoltaikanlage auch wartungsfrei sein kann, werden allerdings oft andere Dacharbeiten, die nichts mit der besagten Anlage zu tun haben, außer Acht gelassen. Diese können von Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten an Wasserabflüssen, Klima-, SAT- und Lüftungsanlagen bis hin zu Säuberungsarbeiten an Teilen der Gebäudefassade oder der Solaranlage selbst reichen. Sie sehen also, es können auch nach der Inbetriebnahme noch Arbeiter diverser Gewerke mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Aufgaben auf Ihrem Dach zum Einsatz kommen.

Wir bekommen regelmäßig Anfragen, bezüglich Sicherungssystemen und Absturzsicherungen, nachdem eine Solar- oder Photovoltaik-Anlage bereits installiert wurde. Dies ist jedoch im Regelfall komplizierter als im Vorfeld nach einer optimalen Sicherungsmaßnahme zu suchen. Mit Unter werden auch bestehende Sicherungssysteme, wie Anschlagpunkte oder Seilsysteme durch die Solar- oder Photovoltaikanlage unbrauchbar, da sie beispielsweise unterhalb der Sonnenkollektoren liegen oder verlaufen und somit für den jeweiligen Arbeiter nicht erreichbar sind.

Außerdem gibt es neben dem Absturz- noch das Durchsturzrisiko, wie z.B. bei nichtdurchtrittsicheren Dachelementen wie Oberlichtern oder Lichtkuppeln. Liegt hierfür kein entsprechendes Sicherungskonzept vor kann der Dachdecker oder Installateur die Arbeit verweigern und Sie im Zweifelsfall mit Ihrem Problem Alleine lassen. Der Gebäudebetreiber oder -eigentümer hat sich in diesem Fall, um eine sichere Arbeitsumgebung zu kümmern. Generell gibt der Gesetzgeber hier vor, dass bei jährlich mehrmals zu begehenden Dächern der Kollektivschutz dem Individualschutz vorzuziehen ist. Da dies jedoch nicht immer umsetzbar ist, gerade bei älteren Bestandsgebäuden und besonderen Situationen (Dachbeschaffenheit, Material, Arbeiten, etc.), muss oft auf eine Alternative oder einen Kompromiss zurückgegriffen werden. In diesen Fällen spielt das Sicherheitskonzept eine besondere Rolle, da es das Verhalten der Arbeiter auf dem Dach festlegt und regelt.

Wenn Sie also ein vielfach begangenes Dach haben, auf dem Sie den Einsatz von Solar oder Photovoltaik in Erwägung ziehen, empfehlen wir in diesem Zusammenhang auch gleich das Sicherheitskonzept zu überarbeiten. Unterschätzen Sie nicht die Risiken bei Dacharbeiten und schaffen Sie eine sichere Arbeitsumgebung, auch bei selten genutzten Arbeitsbereichen.

Denn bedenken Sie: Jeder von uns hat nur ein Leben. Marcus Aurelius

Verfasst am 07/08/2017 um 07:00 AM
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