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09/09/2013

Verhinderung von Abstürzen durch Lichtkuppeln und -bänder

Die häufigsten Absturzunfälle aus der Höhe passieren an Lichtkuppeln

Abstürze aus der Höhe sind eine Hauptursache für tödliche Arbeitsunfälle. Zwar wird regelmäßig auf die Gefahren bei Arbeiten in der Höhe aufmerksam gemacht, doch wissen noch immer viele Firmen und Mitarbeiter nicht, was ihre Verantwortung ist und warum es so wichtig ist, dass die Risiken minimiert werden. Und das unabhängig davon, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, DASS jemand das Dach betritt und abstürzt.

Eine der größten Gefahrenpunkte auf dem Dach stellen nicht trittsichere Lichtkuppeln dar, welche sofern ungesichert, den Eindruck erwecken, dass sie begangen werden können. Hinzu kommt, dass man oft annimmt, dass Lichtkuppeln trittsicher sind. Doch genau hier liegt der Fehler: Selbst zunächst trittsichere Kuppeln, welche bspw. in Neubauten verbaut werden, verlieren ihre Schutzfunktion durch Wind, Wetter und UV – Licht bereits wenige Wochen nach der Montage. Eine noch größere Gefahr stellen Lichtkuppeln dar, welche durch Verfärbung kaum noch von der Dachoberfläche zu unterscheiden sind und flach im Dach eingebaut sind.

Leider ist es häufig so, dass die Gefahr von Lichtkuppeln zu Gunsten von Gefahren an der Dachkante übersehen oder Absturzsicherungen aus Kosten gründen gar nicht erst in Betracht gezogen werden.

Die Möglichkeiten Lichtkuppeln zu sichern sind vielfältig. Die meistgenutzte Form physischer Absturzsicherungen sind freistehende Geländersysteme, wie die Systeme KEE DOME und KEE DOME Mini, welche bei uns im Shop erhältlich sind. Diese Schützen nicht nur vor einem Sturz, sondern sorgen auch dafür, dass die oben erwähnte trügerische Annahme gar nicht erst entsteht.

Zugangsbeschränkungen und Absturzsicherungen können effektive Lösungen zur Sicherung von Dächern sein. Dennoch schützen sie nicht vor dem Zugang von unautorisierten oder ungeschulten Personen, wie z.B. Demonstranten, Graffitikünstler, Einbrecher, Kinder und Personen die den „Kick“ suchen, zum Dach.

Selbst wenn sie nur beschränkt Zugang gewähren und nur erfahrene Personen beschäftigen, die sich auf markierten Laufwegen auf dem Dach bewegen können Unfälle passieren, wenn Lichtkuppeln nicht geschützt sind. Dies zeigt ein tragischer Fall aus Amerika, bei dem ein Monteur mit 25-jähriger Erfahrung auf dem Dach, in bekannter Umgebung durch eine ungesicherte Lichtkuppel zu Tode stürzte. Unklar ist, wie der Unfall passierte, ob der Monteur bestehende Sicherungssysteme falsch oder gar nicht verwendete oder ob er sich einfach in einem Dachbereich befand, in dem er sich nicht hätte bewegen dürfen. Dieser tragische und kostenintensive Unfall hätte mittels einer freistehenden Absturzsicherung KEE DOME einfach vermieden werden können.

Ein großes Problem stellt die große Unsicherheit in Sachen Vorschriften und Standards innerhalb von Europa dar. Es gibt einfach keinen einheitlichen Standard, der die Auslegung oder Spezifikation vorschreibt. Die in der ASR und TRBS angegebenen Empfehlungen sind in Deutschland jedoch maßgeblich, sofern keine sonstige Norm oder Vorschrift mit Geltungsvorrang in Betracht kommt.

Wir helfen Ihnen gerne vor Ort bei der Beurteilung Ihres Sicherheitsrisikos. Kontaktieren Sie uns noch heute!

Verfasst am 09/09/2013 um 02:02 PM
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