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Rechtlicher Rahmen


Präventive Maßnahmen gegen Absturz

Das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und nachgeordnete Verordnungen, wie die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) und die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) verpflichten den Arbeitgeber, Maßnahmen festzulegen, um die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten bei der Arbeit zu sichern und zu verbessern.

Eine genauere Spezifikation der Gesetze und Verordnungen erfolgt in Technischen Regeln, welche durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ausgegeben werden. Dabei wird die ArbStättV in den Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR) und die BetrSichV in den Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS) genauer definiert.

Die relevanten Regeln im Bereich „Schutz vor Absturz und herabfallenden Gegenständen“ sind ASR A2-1 und TRBS 2121. Bauliche Richtlinien werden zudem im Bereich der Normen spezifiziert, hier z. B. in der DIN 4426. Die nachfolgende, stark vereinfachende Abbildung gibt einen Überblick über den Geltungsvorrang der einzelnen Verordnungen, Regeln und Normen.


Abbildung 1: Geltungsvorrang vom Gesetz zur BG Information

Abbildung 1: Geltungsvorrang vom Gesetz zur BG Information


Zu diesen Maßnahmen gehört insbesondere die Gefährdungsbeurteilung nach §§ 4 und 5 Arbeitsschutzgesetz. Sie dient dazu, Schwachpunkte und Probleme zu erkennen und Arbeitsschutzmaßnahmen zielgerichtet abzuleiten. Die Gefährdungsbeurteilung muss grundsätzlich vor Beginn der Arbeiten und in ausreichenden Abständen vorgenommen werden.

Die erstmalige Durchführung sowie alle Aktualisierungen der Gefährdungsbeurteilungen sind zu dokumentieren. Die Verantwortung für die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung und ihre Dokumentation obliegt zunächst dem Unternehmer, welcher diese Aufgabe jedoch auch an die Führungskräfte der Unternehmung übertragen kann (s. Abb. 2).


Abbildung 2: Übersicht der Haftung in der Unternehmung (vereinfacht)

Abbildung 2: Übersicht der Haftung in der Unternehmung (vereinfacht)


Ändern sich die Arbeitsbedingungen, zum Beispiel durch bauliche Maßnahmen, Umzug oder in sonstiger Weise, muss die Gefährdungsbeurteilung überprüft und gegebenenfalls angepasst werden.

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