Informationen zur Gefährdungsbeurteilung

Jede Arbeit ist mit Unfall- und Gesundheitsrisiken verbunden. Aber: Die Risiken sollen möglichst gering gehalten werden. Will man Gefährdungen gering halten, muss man sie kennen. Genau dies ist das Ziel der Gefährdungsbeurteilung: Die Gefährdungen werden systematisch ermittelt. Hierzu dienen z.B. Listen und Kataloge der Berufsgenossenschaft. Auf diese Weise erkannte Gefährdungen sind zu beseitigen bzw. aus dem Weg zu räumen. Dabei ist zu überlegen, ob man allein eine Lösung findet oder auf Beratung (Siehe unten) angewiesen ist. Die Vorgehensweise bei der Beurteilung von Gefährdungen ist in das Ermessen der Betriebe und Unternehmen gestellt - unter der Voraussetzung, die Ziele werden erreicht.

Verschiedene Berufsgenossenschaften haben gemeinsam ein Verfahren zur Gefährdungsbeurteilung entwickelt. Es sieht folgenden Weg vor:

1. Schritt: Arbeitsbereiche festlegen. Welche Tätigkeiten werden ausgeführt?

2. Schritt: Gefährdungen ermitteln. Was kann zu Gefährdungen führen?

3. Schritt: Schutzziele festlegen. Was will ich eigentlich erreichen?

4. Schritt: Maßnahmen festlegen. Was ist zu tun? Wer macht was? Bis wann? Externe Beratung festlegen. Wo ist sie erforderlich?

5. Schritt: Maßnahmen auf Wirksamkeit überprüfen. Ist das Schutzziel erreicht oder sind ergänzende Maßnahmen erforderlich?


Quelle: http://www.bgdp.de/pages/arbeitsicherheit/grundinfo/gefaehrdungsbeurteilung.htm

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