Tag der internationalen Arbeitssicherheit

Der Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz ist für Simplified Safety mal wieder Anlass, um auf geltende Bestimmungen des Arbeitsschutzes in Deutschland hinzuweisen. Ursprünglich wurde der Aktionstag vor 15 Jahren (Erstmals 2003) vom ILO – International Labour Organisation ins Leben gerufen, um sichere, gesunde und menschenwürdige Bedingungen am Arbeitsplatz weltweit zu fördern.

Arbeitssicherheit ist ein Job - Arbeiten Sie daran!

In diesem Jahr (am 28.04.2018) liegt der thematische Schwerpunkt auf der Sicherheit und Gesundheit von jungen Menschen, sowie der Verhinderung und Unterbindung von Kinderarbeit. Kurz: „Generation Safe & Healthy“.

Unser Ansatz zu diesem Thema liegt in der Präventionskultur. Als Händler von Systemen der Arbeitssicherheit weißen wir unsere Kunden des Öfteren darauf hin, dass Lösungen des Kollektivschutzes denen des Individualschutzes vorzuziehen sind. Dies ist in Deutschland sogar durch den Gesetzgeber geregelt und dennoch passieren weiterhin mit Unter gravierende Unfälle am Arbeitsplatz.

Wir kennen es aus zahllosen Artikeln und Beispielen. Es ist ein schöner sonniger Tag und alle haben gute Laune. Da wird schonmal der eine oder andere Grundsatz im Sinne des Arbeitsschutzes vernachlässigt, gerade wenn es schnell gehen muss. Z.B. wenn Dachdecker ohne PSAgA (Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz) arbeiten, weil „nur“ eine vermeintliche Kleinigkeit ansteht. „Mach doch nicht so rum, es wird schon nichts passieren“, bekommt man dann spöttisch zu hören, oder „Ich habe doch viel zu tun und wir haben wie immer keine Zeit“. Erfahren Sie mehr über die typischen Ausreden von Dacharbeitern in unserem gleichnamigen Blogbeitrag.

Gerade junge Arbeiter wollen sich mit Unter noch beweisen und neigen zu risikoreicherem Verhalten als ältere Kollegen. Mit Unter kann ein erhöhtes Verletzungsrisiko auch auf mangelnde Berufserfahrung zurückzuführen sein. Deshalb ist ein kollektives Schutzsystem, dass auch ohne Schulung oder Lehrgang verstanden wird, die sicherere und effektivere Lösung. Zum Beispiel begrenzt ein Sicherheitsgeländer klar den jeweiligen Gefahren- und Arbeitsbereich oder die entsprechende Wegeführung. Man kann sich anlehnen oder an das Geländer stolpern, aber der Schutz vor einem Absturz bleibt dennoch gewahrt. Ein Seilsystem hingegen kann für Manche als Herausforderung betrachtet werden. So können junge Arbeiter z.B. die Grenzen eines Rückhaltesystems austesten indem sie so nah wie möglich an die Absturzkante herantreten. Die übliche Begründung: „Ich werde ja zurückgehalten“. Nun kann jedoch eine einfache Unachtsamkeit oder ein unerwarteter Windstoß zum Ernstfall führen. Ist dann zusätzlich noch die getragene PSAgA mangelhaft angelegt oder beschädigt, kann der Absturz auch schnell mit dem Tod enden.

Unser Fazit ist deshalb, lassen Sie es gar nicht so weit kommen und sichern Sie Gefahrenbereiche und Arbeitsplätze kollektiv ab. Unterweisen Sie Ihre Angestellten parallel über mögliche Gefahren durch regelmäßig aktualisierte Gefährdungsbeurteilungen zur jeweiligen Situation.

Um einen Eindruck über die vorgeschriebene Rangfolge von Schutzeinrichtungen zu erhalten, können Sie auf der folgenden Seite die Vorgaben des Gesetzgebers nachlesen.

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